Programm

Vom Auftakt bis hin zu den parallel stattfindenden Panels ist für jeden etwas dabei. Es erwartet Sie auch in diesem Jahr ein hochkarätig besetzter Kongress – mit Best Practice, mit Raum und Zeit für Austausch und an einem Ort, der mitten im politischen Herzen der Republik liegt.

CleanMed 2026 – vorläufiges Programm

Wir freuen uns, Ihnen einen ersten Einblick in das vorläufige Programm von CleanMed 2026 zu geben.

Aktuell arbeiten wir intensiv an der weiteren Ausgestaltung der Inhalte und Formate.

Schon jetzt zeigt sich: Der Kongress bietet vielfältige Impulse, praxisnahe Perspektiven und viel Raum für Austausch und Vernetzung. Freuen Sie sich auf spannende Diskussionen, neue Denkanstöße und zahlreiche Gelegenheiten zum Networking – weitere Details folgen in Kürze. Melden Sie sich jetzt an und verpassen Sie keine Neuigkeiten!

TAG 1: Montag, 28. September 2026

12:00 – 13:00 Uhr
Registrierung und Mittagssnack

Ankommen, registrieren und bei einem gemeinsamen Mittagessen erste Gespräche führen und Kontakte knüpfen.

13:00 – 14:00 Uhr
Eröffnung & Keynote

„Klimaresilienz beginnt im Kopf: die tägliche Herausforderung für Nachhaltigkeitsverantwortliche und wie ein konstruktiver Umgang gelingt“

Psychische Belastungen durch Klimawandel und assoziierte Krisen belasten und blockieren die nötige Transformation in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen, daher braucht es Resilienz Strategien in den Organisationen, denn Nachhaltigkeit ist ein Gesundheits- und Fürsorgeauftrag.

Keynotespeakerin:

  • Lea Dohm (Autorin, Psychologin, Transformationsberaterin)

14:00 – 15:00 Uhr
Impuls und Dialog

Die politische Dimension der Nachhaltigkeit – Regulierung als Hemmnis oder Chance?

Das Auftaktpanel beleuchtet die Rolle der Politik, der Banken, der Einrichtungen selber aber auch deren Mitarbeitenden in der Nachhaltigkeitsdebatte. Wie können Förderprogramme, Vergaberecht, Berichtspflichten und nationale Klimaziele die nachhaltige Transformation in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft unterstützen und was sind die Erwartung der verschiedenen Stakeholder an die Einrichtungen? Darüber hinaus soll aber auch der Blick darauf gerichtet werden, wie eine erfolgreiche Transformation von innen heraus durch interne Kampagnen, Qualifizierungsangebote, partizipative Formate und starke Multiplikator:innen in der Organisation gelingen kann.

Referent:innen:

15:00 – 15:30 Uhr
Kaffeepause

Zeit für Austausch, Vernetzung und informelle Gespräche.

15:30 – 17:00 Uhr

Sitzung A1 – Grünes Bauen und Sanieren

Wie wird aus dem Krankenhaus der Zukunft ein klimaresilienter Gesundheitscampus? Wir wollen zeigen wie gute Architektur, kluge Krankenhausplanung und erneuerbare Energien zusammenwirken: von Bedarfsplanung und Finanzierung bis zu PV-Lösungen für mehr Autarkie.

Referent:innen:

  • Annegret Dickhoff (Referentin Nachhaltigkeit, BG-Kliniken)
  • Dr. Philipp Männle (stellv. Abteilungsleiter | Abteilung 4 - Gesundheitsversorgung, Ministerium für Justiz und Gesundheit (MJG) des Landes Schleswig-Holstein)
  • Prof. Dipl.Ing. Stephan Wehrig (Architekt - Schwerpunkt Gesundheitsbauten, Entwerfen und Konstruieren, Technische Hochschule Lübeck)

Sitzung A2 – Pflege

Klimawandel als Herausforderung für die Pflege: Auswirkungen auf Pflegende, Berufspraxis und Pflegebildung. Wie können etablierte Schulungsformate Nachhaltigkeit in den Pflegeprozess integrieren? Wir zeigen gelungene Umsetzung, Leitfäden und Beteiligungsformate

Referent:innen:

  • Tim Bertsche (Projektmitarbeiter, viamedica - Stiftung für eine gesunde Medizin)
  • Elisabeth Disteldorf (Geschäftsführerin, Städt. Seniorenheime Dortmund)
  • Sarah Fliesgen (Referentin für Nachhaltigkeit und Klimaschutz, DBfK Bundesverband)
  • Ulrike Koch (Verbundleiterin Projekt “BBNE-PfleGe”, KLUG – Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V.)
  • Fabienne Mittelbach (Projektleiterin, viamedica - Stiftung für eine gesunde Medizin)

Sitzung A3 – Nachhaltigkeitsberichterstattung  in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft

Der Omnibus ist zum Halten gekommen und unsere Aufgabe besteht nun in der Umsetzung der verbliebenen Anforderungen an die Nachhaltigkeitsberichterstattung. Von europäischen Berichtsstandards bis hin zu vereinfachten und praxisnahen Ansätzen geben wir Einblicke, wie Träger der Sozial- und Gesundheitswirtschaft im Jahr 2026 mit den regulatorischen Entwicklungen umgehen und sich praxisnah auf die die geforderte oder freiwillige Nachhaltigkeitsberichterstattung vorbereiten.

Referent:innen:

17:00 – 18:00 Uhr
Plenum: Wohlfahrtspflege - Best Practices, Herausforderungen und Erkenntnisse, wie die Verbände dem Thema Nachhaltigkeit begegnen

Neben Möglichkeiten der strategische Verankerung des Themas Nachhaltigkeit in den Verbänden sollen in diesem Plenum vor allem die Vorstellung konkreter Praxisbeispiele aus den Einrichtungen sowie verbandsübergreifende Initiativen im Vordergrund stehen. Unterschiedliche Schwerpunktsetzungen innerhalb der ESG-Themen trotz Finanzierungslücken, Fachkräftemangel, regulatorische Unsicherheiten, fehlende Daten und der Zielkonflikten zwischen Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit werden ehrlich dargelegt und diskutiert.

Plenumsgäste:

18:00 – 19:00 Uhr
Get-together & klimafreundliches Abendessen 

Zeit für informellen Austausch, Vernetzung und Gespräche in entspannter Atmosphäre bei einem klimafreundlichen Abendessen.

19:00 – 21:00 Uhr
Abendveranstaltung & geselliges Beisammensein 

Ausklang des Tages mit Raum für weitere Gespräche, neue Kontakte und gemeinsames Beisammensein.

TAG 2: Dienstag, 29. September 2026

09:00 – 10:30 Uhr

Sitzung B1 – UKAM (Umwelt- und klimafreundliche Arzneimittel und Medizinprodukte)

Medikamente haben die Lebensqualität und Lebenserwartung der Bevölkerung in vergangenen Jahrzehnten revolutioniert und sind unverzichtbar in der Gesundheitsversorgung, gleichzeitig entstehen hohe CO2-Emission entlang der Lieferkette. UKAM, ein neues Bündnis, dass Pharmaindustrie und Anwender: innen zusammenbringt, setzt dort an und zeigt Schnittstellen und Lösungen für wachsende Nachhaltigkeit im pharmakologischen Bereich.

Referent:innen:

Sitzung B2 – Treibhausgasbilanzierung und Dekarbonisierungsstrategien

Eine Treibhausgasbilanz ist mehr als ein nötiges Detail in einem vollständigen Nachhaltigkeitsbericht. Die Potentialanalyse einer THG- Bilanz ermöglicht eine effektive Planung der eigenen Nachhaltigkeitsstrategie und schafft Transparenz und Datengrundlage für Emissionsreduktion. Sie Session thematisiert methodische Grundlagen, Datenerfassung entlang der Wertschöpfungskette sowie Wege von der Analyse zur strategischen Umsetzung. Der Fokus liegt auf praxisorientierten Ansätzen, Werkzeugen und Erfahrungswerten für eine schrittweise Dekarbonisierung.

Referent:innen:

Sitzung B3 – Resilienz

Kritische Infrastruktur wie Gesundheits- und Sozialeinrichtungen stehen zunehmend vor der Herausforderung der Funktions- und Handlungsfähigkeit trotz Extremwetter, globaler, nationaler und regionaler Krisen. Welche Schutzmaßnahmen sollten bereits jetzt berücksichtigt werden und wie können wir uns vorbereiten auf existenzgefährdende Ereignisse?

Referent:innen:

  • Daniel Willeke (Erster Vorsitzender, Bundesverband Klimaschutz)
  • Michael Schmidt (Geschäftsführer, Evangelisches Krankenhaus Hubertus)
  • Robert Zückmantel (Gruppenleiter Notfallvorsorge und Katastrophenschutz, Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege Berlin)
  • 10:30 – 11:00 Uhr 
    INNO-Slam

    Elevator Pitches für nachhaltige Innovationen im Gesundheits- und Sozialwesen

    Drei Minuten, eine Idee, neue Impulse: Der Innovation Slam bringt spannende Start-ups auf die Bühne und zeigt, wie Nachhaltigkeit in der Gesundheits- und Wohlfahrtspflege neu gedacht wird.

  • 11:00 – 11:30 Uhr
    Kaffeepause

    Zeit für Austausch, Networking und vertiefende Gespräche.

11:30 – 13:00 Uhr 

Sitzung C1- Ernährung 

Zu Tisch bitte! - Ideen und Austausch für die Zukunft der Gemeinschaftsverpflegung auf dem Markt der Möglichkeiten

Die Gemeinschaftsverpflegung in Kliniken und Einrichtungen des Gesundheitswesens hat großes Potenzial für die individuelle als auch die Gesundheit unseres Planeten. Aber wie lässt sich gesunde und nachhaltige Gemeinschaftsverpflegung im Alltag und den derzeitigen Rahmenbedingungen umsetzen? In dieser interaktiven Session begegnen sich Verpflegungsverantwortliche, Küchen- und Klinikleitungen und Nachhaltigkeitsbeauftragte auf Augenhöhe: An thematischen Ständen zu Finanzierbarkeit, Peer-to-Peer-Learning, Datennutzung und systemischen Ansätzen gibt es konkrete Erfahrungen, erprobte Konzepte und direkte Gespräche mit Expert: innen und Gleichgesinnten, also echte Begegnung mit dem, was in der Praxis funktioniert. Lernen Sie von Erfahrungen aus der Praxis, nehmen Sie Ideen mit und knüpfen Sie Kontakte. 

Dieses Panel wird gemeinsam organisiert von KLUG - Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit, PAN Dach, proveg international und AVE Gastro by ProjectTogether gGmbH.

Sitzung C2 - Der Blick über den Tellerrand – was machen unsere Nachbarn

Berücksichtigung von Nachhaltigkeit in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft betrifft nicht nur Deutschland. Unsere europäischen Nachbarn haben mit Klimaschutznetzwerken, innovativen Projekten und neuartigen Ansätzen zum Teil andere Schwerpunkte in ihrer Nachhaltigkeitsarbeit, sie verfolgen jedoch alle dasselbe Ziel: ein Zukunftsfähigkeit, Ressourcenschonung und Krisenresilienz. Wir wollen Schnittstellen und Synergien aufzeigen, die uns das gemeinsame Ziel effizient und zeitnah erreichen lassen.

Referent:innen:

  • Wiebke Winkler (Projektleiterin, CSR-Regulierungsreferentin, C2DS)

Sitzung C3 - Kreislaufwirtschaft & Hygienemythen 

Nachhaltigkeit und Hygiene lassen sich nicht vereinbaren? In den letzten zwei Jahren haben mehrere Projekte diese These aufgegriffen und mit einer Datenbasis versehen, die wir als Diskussionsgrundlage und Ideenspeicher für neue Umsetzungsmöglichkeit und Beteiligungsoption in der Session präsentieren.

Referent:innen:

  • Stefanie Arnold (Produktmanagerin, Helios Kliniken GmbH)
  • Maurizio Bär (Klimamanager, KLUG - Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit)
  • Kevin Galuszka (Projektkoordinator Sana Kliniken und für das Forschungsprojekt HOPE sowie Vorstandsmitglied der Pflegekammer NRW)
  • 13:00 – 13:30 Uhr
    Abschluss-Plenum

    Zukunftsvisionen, Curacon und KLUG: was sind die nächsten Schritte? 

    Rückschau auf zwei Tage Kongress und Ausblick auf die kommenden zwei Jahre nachhaltige Gesundheits- und Sozialwirtschaft Wir wagen den Blick in die Zukunft und über die Deutschen Grenzen hinweg. Welche Projekte und Initiativen haben das Potential, ein Zukunftsszenario zu schaffen, dass mit energieeffizienten Einrichtungen, resilienten Versorgungsstrukturen, fairen Lieferketten und digitalen Unterstützungssysteme, Nachhaltigkeit im Alltag von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen selbstverständlich machen. 

  • ab 13:30 Uhr
    Gemeinsames Mittagessen & informeller Abschied

    Zum Abschluss der Veranstaltung besteht beim gemeinsamen Mittagessen noch einmal Gelegenheit zum Austausch, zur Vernetzung und zum persönlichen Abschied

Haben Sie Fragen oder Anregungen zum Programm?

Melden Sie sich gerne bei uns, wir versuchen Ihre Fragen zu klären!

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